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Rezensionen zu „Baden erlesen!“

"Baden erlesen" heißt ein neues Buch aus dem Gmeiner-Verlag. Darin stellt Bernhard Hampp Bibliotheken, aber auch Buchhandlungen, Buchcafés und -hotels sowie Museen und Märkte vor; 55 Tipps insgesamt.

Badische Zeitung, 22. Juni 2019


Wie immer schwelgt Hampp weiter über reine Bücher-Bewahranstalten hinaus, beschreibt auch das Auktionshaus Kiefer in Pforzheim, den sagenumwobenen Mummelsee bei Seebach, den Philosophenweg im Umfeld der Universitätsbibliothek Heidelberg, das dortige Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma, den Buchmachermarkt in Mosbach oder den Endinger Büchermarkt. Unzählige wissenswerte Anekdoten und historische Details würzen seine Beschreibungen und lassen die Welt einmal mehr durch die faszinierten Augen des Literaten erleben.

Ronald Hummel, Rieser Nachrichten, 24. Juni 2019


„Wer Bücher liebt, sollte sich getrost mit dem hier bescheiden Angepriesenen selbst beschenken. Denn Literaturfreunde und Bibliophile lädt der im Schwäbischen tätige Journalist und Autor Bernhard Hampp zu einer wunderbaren Reise ein. Sie beginnt in Heidelberg und führt über Karlsruhe und Freiburg an den Bodensee. Man begegnet dabei so mancher Bibliothek und so manchem Museum, wandelt auf Philosophenwegen oder stöbert auf Büchermärkten. Über den Weg laufen einem Johannes Reuchlin und Hansjakob, man trifft Hermann Hesse oder Martin Heidegger und fast am Ende die großartige Annette von Droste-Hülshoff.“

T. Nachbar, Badische Zeitung / Der Sonntag, 7. Juli 2019


"Das Buch behandelt somit Bekanntes und weniger Bekanntes über die Bücherregion Baden; es lädt zu einer Entdeckungstour ein, die sich lohnt; und die dazu animiert, auch die übrigen Bände der Reihe in die Hand zu nehmen."

L. Syré, Informationsmittel (IFB) : digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft


"Hampps Buch fordert zu einer Entdeckungsreise auf, die man im heimischen Sessel beginnen kann. Die kurzen Kapitel sind Anregungen für Leser, die vielleicht einen Abstecher auf einer Reise oder einen Ausflug am Wochenende machen wollen, oder die Anregung für weitere Lektüre mehrheitlich klassischer Texte suchen. Es macht aber auch einfach Spaß, darin zu blättern, sich an den schönen Bildern zu erfreuen und dann vielleicht noch einmal in den heimischen Bücherschrank zu greifen."

Christoph Wartenberg, Schwäbische Zeitung, 26. Juli 2019


„Literaturreise durch Baden für Bücherfans
(...)
Und die bietet nicht nur der bildungsbeflissenen Leseratte etwas Nahrhaftes, sondern auch dem augenschmausgierigen Kulturtouristen, wie man schon auf dem Buchdeckel sehen kann.
(...)
Bernhard Hampp ruft Iwan Turgenjew, Mark Twain, Otto Flake, Werner Bergengruen und Reinhold Schneider ins Gedächtnis - und führt seine Leser an all die Baden-Badener Orte, die an sie erinnern.“

Sebastian Linkenheil in Badisches Tagblatt, 2. August 2019


"Einen besonderen Schatz für Literaturfreunde und -freundinnen birgt das ästhetisch gestaltete Buch ,Baden erlesen' von Bernhard Hampp, das sich auf Besuche bei den Wirkungsstätten von Schriftstellern konzentriert."

Deutsches Tagebucharchiv: Buchentdeckungen


"Auf Reiseführer für Literaturfreunde und Bücherliebhaber hat sich seit einigen Jahren Bernhard Hampp spezialisiert. Nachdem er sich bereits den Leseländern Bayern und Schwaben gewidmet hat, hat der Nördlinger Autor nun nachgelegt - und damit Süddeutschland komplett erschlossen.
(…)
Reich bebildert und mit vielen Infos und Anekdoten gespickt, bietet der Band einen Vorgeschmack auf das, was Bibliophile in und um Heidelberg, Karlsruhe, Freiburg und Konstanz erwartet. Eine anregende Lektüre - nicht nur für diejenigen Büchernarren, die in diesem Sommer Urlaub auf Balkonien machen."

Heilbronner Stimme, 10. August 2019


"Der Eindruck, dass es uns Badenern an Lesemöglichkeiten nicht mangelt, stellt sich schon bei der ersten, flüchtigen Durchsicht von Bernhard Hampps "Baden erlesen!" ein. Die zweite, eingehendere Lektüre bestätigt diese Gefühl: Zwischen Heidelberg und Konstanz gibt es eine stattliche Anzahl an besonderen Bibliotheken, außergewöhnlichen Museen, extravaganten Autorensalons und anderen, gleichfalls keineswegs alltäglichen literarischen Stätten."

Lust auf Regio: Magazin fürs Dreiländereck", Ausgabe August 2019


„Vom Buchmachermarkt in Mosbach bis zu den Büchermönchen auf der Insel Reichenau - der Autor und Journalist Bernhard Hampp hat sich auf einen literarischen Streifzug durch Baden begeben.“

SWR 2 am Samstagnachmittag, 31. August 2019


„Baden erlesen! ist ein Buch mit sehr langer Lebensdauer und ein herrlich bebilderter literarischer ,Wanderführer‘ durch Baden.“

Harald Schwiers in Der Kurier, Karlsruhe, 6. September 2019
22.6.19 06:56


Baden erlesen!

Im aktuellen Katalog des Gmeiner Verlags - Baden erlesen! Für Literaturfreunde und Bibliophile von Bernhard Hampp ist ab 12. Juni 2019 im Buchhandel erhältlich!


24.4.19 21:15


Rezensionen zu „Bayern erlesen!“

"Bayern von seiner schönsten Literatur-Seite

Der Nördlinger Autor und Journalist Bernhard Hampp lebt und liebt die Literatur, schrieb schon Theaterstücke für das Dramatische Ensemble oder Reiseberichte für Merian und andere Magazine. In seinem Buch „Schwaben erlesen“ (wir berichteten) stellte er eindrucksvolle Orte der Literatur jenseits der Landesgrenze vor, nun folgte in gleicher reich illustrierter Aufmachung im Gmeiner Verlag „Bayern erlesen“ mit 55 Literatur-Hotspots. Auch hier zeigt er, dass Literatur nicht nur aus Papier besteht, sondern bereist und erlebt werden kann
(...)
Nach Bad Staffelstein, Coburg, Schweinfurt, Wipfeld, Oberschwarzach und Würzburg geht die literarische Reise, die Bernhard Hampp zu seiner Recherche selbst unternahm. Schon, wer sein Buch durchblättert, beneidet ihn darum."

Ronald Hummel in Rieser Nachrichten, 24. 10. 2018



„Ein Buch über bayerische Bücher-Orte - das lässt zunächst eine dröge Auflistung aller größeren Bibliotheken des Freistaats vermuten. Doch dieses Werk ist dann doch weitaus überraschender. Autor Bernhard Hampp nimmt den Leser mit auf eine bibliophile Reise kreuz und quer durch Bayern (...).
Die hochwertige Bebilderung rundet die Reise ab.“

Mittelbayerische Zeitung, Regensburg, 31. Oktober 2018



"Ein echtes Muss"

Michael Scheidle in Wochenpost, 23. Oktober 2018



"Doch es geht nicht nur um die historisch bombastischen Bücherorte. Der Autor und Journalist Bernhard Hampp ist durch Bayern gefahren und hat Bücherorte aller Art gefunden. Er stellt sie dar in Bild und Text in seinem schönen Band „Bayern erlesen!“

Coburger Tageblatt, 22. November 2018



Das Buch ist eine Schatzsuche durch ganz Bayern, die
unter anderem nach Regensburg, Bayreuth und Nürnberg führt. Ein lesenswertes Büchlein und irgend-
wie auch ein Reiseführer.
Augsburger Allgemeine, 11. Dezember 2018



„Literatur-Detektiv im Freistaat unterwegs“

„Sehr unterhaltsam liest sich „Bayern erlesen“ und es lässt sich auch wunderbar darin blättern. Letzteres liegt vor allem an den großartigen Fotos, die Bernhard Hampp auf seiner literarischen Reise eingefangen hat, so „liest“ das Auge gerne mit.

Fazit: 192 niveauvolle Seiten, die unterhalten und informieren, ohne zu belehren. Ein Buch, in dem jeder „seine“ Nische findet, und 55 Ausflugstipps für Bücherfreunde, die noch tiefer eintauchen wollen.“

Martin Simon in Schwäbische Post, 19. Dezember 2018


"Da geht ja jedem Bücherfreund bereits beim ersten Durchblättern dieses Bibliotheksbreviers das Herz auf. Und dann wird einem bei der Lektüre dieser alles andere als trockenen Dokumentation mit Staunen und großer Freude wieder einmal bewusst, welch großartige und breitgefächerte Bibliotheks- und Büchereilandschaft doch Bayern besitzt."

www.st-michaelsbund.de

"In den Bücherbergen Bayerns
Bernhard Hampps spannender Reiseführer für Bibliophile und Literaturliebhaber. Die bayerische Literaturlandschaft ist überaus bunt und traditionsreich. Zum Entdecken lädt ein attraktiver Reiseführer für Bibliophile ein. (...) Hampp hat seine gut ausgewählten (Geheim-)Tipps in vier große Kapitel eingeteilt (...) Auf zu einer Lustreise ins Leseland Bayern!"

Nürnberger Nachrichten, 9. Januar 2019

"Er sucht ehrwürdige Dichterstätten ebenso auf wie Bücherflohmärkte, Bibliotheken, Buchläden und Lesecafés, Antiquariate und Auktionshäuser. Genaue Lektüre der einfach zu lesenden und dennoch reichen Texte ist empfohlen (...)."

Kirchenzeitung, Eichstätt, 24. Februar 2019

„Das Buch ist mit flotter Feder geschrieben, die Geschichten bieten Spannendes, Überraschendes, mitunter Kurioses, stimmungsvolle Farbfotos vergrößern das Lesevergnügen noch zusätzlich. Kurzum: Ein kenntnisreicher Streifzug durch das Bücher- und Leseland Bayern, ein Gewinn für Bibliophile, Literaturfreunde und alle, die es danach sein werden.“

Manfred Knedlik in: Wandelhalle für Bücherfreunde 2019-1


„Lassen Sie sich überraschen von den spannenden, kuriosen und geschichtsträchtigen Orten für Literaturfreunde und binden Sie diesen Reiseführer in Ihre nächste Planung einer bayerischen Städtereise ein."

Buchempfehlung von Ulrike Merkau in: Münchner Merkur, Fürstenfeldbruck/Germering vom 22. Mai 2019
3.11.18 19:29


Mit Axt und Sardinen auf die Bühne

Dramatisches Ensemble spielt seinen eigenen ganz normalen Wahnsinn

Acht Türen, gefühlte 20 Teller Sardinen, Kisten, Taschen, Whiskeyflaschen und ein eine Axt in der Hand des eifersüchtigen Liebhabers: Bei „Der nackte Wahnsinn“ jonglieren die Schauspieler in aberwitzigem Tempo mit Dialogen und Requisiten. Das Dramatische Ensemble (DE) Nördlingen bringt seit seiner Gründung jährlich eine neue Idee auf die Bühne: Diesmal ist es die Farce von Michael Frayn aus dem Jahr 1982, die zu den beliebtesten Stücken auf deutschen Profibühnen zählt.

Typisch DE ist auch, dass sich jedes Jahr ein anderes Regieteam um die Inszenierung kümmert. In diesem Jahr haben Gerhard Munk und Rike Gassmann die Spielleitung übernommen. Munk sagt: „Das Stück von Michael Frayn habe ich seit nunmehr sechs Jahren in meinem Hinterkopf gespeichert und jetzt hat es endlich geklappt. Aus meiner Sicht passt es perfekt zum DE, da es den ganz normalen Wahnsinn beschreibt, mit dem wir zu kämpfen haben, egal ob vor oder hinter der Bühne. Zudem finde ich die Charaktere äußerst spannend und es bereitet mir unglaublich viel Vergnügen unsere Darsteller bei der Umsetzung zu begleiten.“

In der Tat haben es die Charaktere in sich. Das DE spielt nämlich selbst eine Schauspielertruppe, die am morgigen Tag eine Premiere stemmen muss: Im Provinztheater von Weston-super-Mare soll ein Lustspiel gegeben werden. Mit von der Partie: Die abgehalfterte Diva Dotty Otley, der zerstreute Tölpel Garry Lejeune, der selbstverliebte Regisseur Frederick Dallas, die kurzsichtige Hauptdarstellerin Brooke Ashton, der unsichere Freddy Fellows, die resolute Belinda Blair und der tragisch-betrunkene Selsdon Mowbray. Tim Allgood und Poppy Taylor sorgen hinter der Bühne verzweifelt dafür, dass angesichts der chaotischen Schauspielertruppe nicht alles sofort zusammenbricht.

Auf der DE-Bühne sind wie immer neue Gesichter, aber auch alte DE-Haudegen unterwegs. Zu erleben sind Uli Bühler, Michael Eßmann, Bettina Greno, Bernhard Hampp, Dana Holzner, Marcus Prügel, Catalina Schulz, Laura Schwetz und Kai Weeber.

Aufführungen sind am Freitag, 23. November, und Samstag, 24. November, jeweils um 20 Uhr, sowie am Sonntag, 25. November, um 17 Uhr im Stadtsaal Klösterle in Nördlingen. Karten gibt es bei der Tourist-Information der Stadt Nördlingen, Marktplatz 2, Telefon 09081 84116 oder unter www.dramatisches-ensemble.de
19.10.18 19:18


Bayern erlesen!

Bayern erlesen! Der Freistaat für Literaturfreunde und Bibliophile
von Bernhard Hampp

erscheint im September 2018 im Gmeiner Verlag. Die schönsten Buchhandlungen, Büchermärkte, Antiquariate, Bibliotheken und Literaturmuseen in Bayern.
12.3.18 07:23


Rezensionen zu Schwaben erlesen

"...Schwaben erlesen, wie Bernhard Hampp sein Buch betitelt, das jetzt im Handel erhältlich ist und eine in der Tat lesenswerte und spannende Tour durchs weite Land der Dichter und Denker, Tüftler, Philosophen und auch Querdenker darstellt. Eine Tour durch Württembergs bekannte und weniger bekannte Bücherorte, akribisch erfasst und zugleich leicht und locker und dazu noch höchst informativ ge- und beschrieben. Ein Streifzug für „Literaturfreunde und Bibliophile“, wie es im Untertitel heißt, der das literarische Juwel zwischen den Grenzen zu Baden und Bayern auch in den ansprechenden, meist vom Autor stammenden Fotos nachspürenswert erfasst."

(...)

"Oder bis zur Antiquariatsmesse Antiquaria in Ludwigsburg. Denn auch solche Bücherorte hat Bernhard Hampp in seinen Streifzug eingearbeitet: Antiquariate, bekannte oder besondere Bücherflohmärkte oder Buchhandlungen, die ebenfalls allemal einen Besuch lohnen.
Nirgendwo sonst kann man an so vielen Orten großen Denkern, Buchpionieren und Lesetrends nachspüren, schreibt der in Meßkirch im Landkreis Sigmaringen ansässige Gmeiner-Verlag im Prospekt zu „Schwaben erlesen“ und fordert dazu auf: „Gehen Sie mit auf Bücherschatzsuche!“ Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen."


Eckard Scheiderer in Aalener Nachrichten / Ipf- und Jagst-Zeitung vom 7. September 2017 sowie Rems-Zeitung vom 6. Oktober: "Durchs Land der Dichter und Denker"





"Bücherhorte und -märkte sind das eine, die Aura der Schriftsteller das Andere – Wielands Gartenhaus, Hölderlinturm, Hegel-, Mörike- oder Kernerhaus zeigen die reale Arbeitsumgebung, etliche Museen dokumentieren Leben und Werke von Hesse bis Thaddäus Troll, von Hölderlin bis Eichendorff. Sogar literarische Figuren erweckt Hampp zum Leben, führt in die „Fauststadt“ Knittlingen oder zur Burg Jagsthausen, dem Stammsitz Götz von Berlichingens. Ganz außergewöhnliche Orte sind das Schriftstellerhaus im Stuttgarter Bohnenviertel, wo Autoren gemeinsam arbeiten können, oder die „Genisa“ in der ehemaligen Synagoge von Michelbach – ein Bücherfriedhof, in dem jüdische Bücher, die den Namen Gottes in sich trugen, wie Menschen bestattet wurden, weil sie nicht zerstört werden dürfen.

Hampp gelingt es in seinem Buch hervorragend, mit seiner Bibliophile und Literaturbegeisterung anzustecken. Ein ähnliches Werk über Literaturorte in Bayern ist in Planung."

Ronald Hummel, Rieser Nachrichten vom 14. September 2017: "Lesen: Wege zur Literatur"




"In kurzen Kapiteln, unterhaltend und informativ geschrieben, folgt der Autor aus Nördlingen den Spuren von Schiller, Schelling und Schubart, von Hegel, Hesse und Hölderlin. Und stellt zudem Orte vor, die heute zum Lesen einladen, darunter moderne Stadt- und prächtige Klosterbibliotheken sowie besondere Buchläden.

Ein Vergnügen, besonders für bibliophil veranlagte Menschen. Das liegt nicht zuletzt an der edlen Aufmachung und den ganzseitigen Fotos, die auch von Hampp stammen und die Lust wecken, sich auf den Weg zu machen und den einen oder anderen Orte zu besuchen."

Beate Krannich, Schwäbische Post vom 4. Oktober 2017: Ein feiner Reiseführer für Bibliophile





Es ist ein Spaziergang, ein kurzweiliger und informativer dazu: In „Schwaben erlesen!“ führt Bernhard Hampp an Orte, die literarisch Interessierte besuchen sollten. Oder wiederentdecken können.

Der Autor (...) tut dies auf eine leichtfüßige Art. Er stellt berühmte Orte vor wie das Deutsche Literaturarchiv in Marbach, aber auch solche, die über die Region hinaus wenig bekannt sind. So wie die Burg Jagsthausen, in welcher die Nachfahren Götz von Berlichingens die Erinnerung an ihren rauflustigen Ritter und seinen legendären Ausspruch bei den Schlossfestspielen lebendig halten.

Katja Waizenegger, Schwäbische Zeitung vom 23. Oktober 2017: Literarischer Reiseführer durch die Region



Schwaben erlesen! passt auf den ersten Blick nicht so ganz zum selbst gewählten Erscheinungsbild Württembergs, wo man alles außer eben Hochdeutsch könne. Trotzdem ist es ein "Ländle" großer Dichter, Friedrich Schiller und Hermann Hesse kamen dort zur Welt. Folglich spürt Autor Bernhard Hampp mehr als 50 Lese- und Literatenplätzen in der Region nach: vom Hölderlinturm in Tübingen bis zur Stadtbibliothek in Stuttgart.

Mein schönes Land, Januar 2018



Die Reise geht von Stuttgart über Tübingen, Gomaringen, die Alb hinüber in den Ulmer Raum und weit darüber hinaus. Hampp stellt gewitzte Buchfälscher, philosophische Überflieger und Minnesänger vor. Eine Bücherschatzsuche für Literaturfreunde!

Reutlinger Generalanzeiger, 1. Februar 2018



…. "Schwaben erlesen“, so der Titel des Buches von Bernhard Hampp, richtet sich an Bibliophile, Fein- und Freigeister und an alle, die einfach nur Bücher lieben. Erlesen auch deshalb, weil er in seinem reich bebilderten Werk, das er am Donnerstag in der Buchhandlung Henne in Wasseralfingen vorgestellt hat, die großen Köpfe Württembergs und ihre Geschichten besucht hat.

Dichter wie Hölderlin, Schubart, Mörike und Hesse beleuchtet Hampp auf seinem Streifzug und gibt den Personen genügend Raum, sich vorzustellen. Dabei geht es ihm nicht in erster Linie darum, die Werke der Literaten aufzuzeigen – nein, vielmehr geht es dem Autor darum, seine Leser zur Literatur, zu den Schätzen der schreibenden Zunft und zu den geheimen und manchmal auch magischen Orten zu führen, die in Württemberg so zahlreich vorhanden sind.

Der Journalist Hampp nimmt die Zuhörer aus der Bücherei Henne mit auf seine Reise, bei der er sich zu Beginn in die Bibliothek der Abtei Neresheim begibt und sich zu den Schätzen der Benediktinerabtei führen lässt, deren Fotografie den Umschlag des Buches ziert.

Anekdoten über Schriftsteller, ihre Leidenschaft zur Dichtung, aber auch zu Frauen, deren Liebe sie, wie bei Friedrich Hölderlin, am Ende in den Wahnsinn treibt. Es ist diese besondere Aura, die dieses Buch ausstrahlt. Man erlebt die Geschichten mit, die die großen Denker, oftmals als Pfarrer ausgebildet – ist zu hören – durchleben.

Schicksale wie das von Christian Friedrich Daniel Schubart, der mit spitzer Feder die Obrigkeit angriff und am Ende für zehn Jahre auf der Bergfestung Asperg von Herzog Carl Eugen eingesperrt, später begnadigt wurde und schließlich als gebrochener Mann starb.

Aber auch Orte wie Schloss Lichtenstein, das erst nach der romantischen Sage von Wilhelm Hauff so erbaut wurde, beschreibt Hampp in seinem Buch. Man kann es getrost als einen der wichtigsten Literaturwegweiser für Württemberg nennen. Denn mit viel Liebe zum Detail und Recherchen auch hinter den Bücherregalen namhafter Bibliotheken, entschlüsselt sich eine wahre Fundgrube für jeden, der das geschriebene Wort nicht missen möchte."

Schwäbische Post, 21. Juli 2018
14.9.17 08:28


Schwaben erlesen!

Die Heimat von Friedrich Schiller und Hermann Hesse ist die Wiege berühmter Dichtung und Bücherschätze. Nirgendwo sonst kann man an so vielen Orten großen Denkern, Buchpionieren und Lesetrends nachspüren. Tauchen Sie ein in diese Welt des gedruckten Wortes. Auf einer Reise durch Württemberg führt Bernhard Hampp Sie hinter die Kulissen bedeutender Literatureinrichtungen, zeigt Ihnen bibliophile Kleinode, angesagte Lesecafés und ein begehbares Buch. Er stellt Ihnen gewitzte Buchfälscher, philosophische Überflieger und Minnesänger vor. Gehen Sie mit auf Bücherschatzsuche!

Schwaben erlesen! Württemberg für Literaturfreunde und Bibliophile
192 S. / 17 x 24 cm / Gebunden mit Lesebändchen
ISBN 978-3-8392-2123-5

Jetzt vorbestellen:
Bernhard Hampp: Schwaben erlesen!
27.7.17 13:31


Schwaben erlesen!

Schwaben erlesen!
Württemberg für Literaturfreunde und Bibliophile
von Bernhard Hampp

Gmeiner Verlag
erhältlich ab 6. 9. 2017 im Buchhandel

Lesungen mit dem Autor können ab sofort vereinbart werden. Einfach über die Schaltfläche links kontaktieren.

11.4.17 10:56


Krippenautomat

Das "Schwäbisch-alemannische Krippenbuch" von Rüth erzählt über ein einzigartiges Kunstwerk, das von den Bombenangriffen auf Dresden im Zweiten Weltkrieg zerstört worden ist.



Der in Augsburg ansässige Uhrmacher Hans Schlottheim schuf in den Jahren um 1585 bis 1588 einen Krippenautomaten. Die Spieluhr war aus vergoldetem Messing und Silber und 92 Zentimeter hoch. Sie besaß einen Unterbau, der von zwei Löwen getragen wurde und mit Reliefs biblischer Szenen geschmückt war. Auf einer Art Dachterrasse ist die Geburtsszene Jesu zu sehen - darüber, auf einem Aufsatz, das Himmelsgewölbe und der Turm zu Babel.

Das Orgelwerk konnte weihnachtliche Weisen spielen. Der Krippenautomat war ein Weihnachtsgeschenk an den sächsischen Kurfürsten Christian I. von seiner Gemahlin Sophie. Er war zuletzt im Mathematisch-Physikalischen Salon der Dresdner Kunstsammlungen ausgestellt.

Der Sekretär und Archivar Joachim Müller schrieb darüber 1654: "Ein silbern-vergüldetes Uhrwerk, darinnen die Historia von der Gebuhrt Christi, do sich der Himmel, worinnen die Heilige Dreifaltigkeit und Engel aufthut, die Engel vom Himmel herab kommend, singen: ,Vom Himmel hoch da komm ich her.' Nachdem sich nun die Engel wieder hinauf ziehen, gehen die Hirten, deren drey, und die Magi aus dem Morgenlandt, jeder mit zwei Dienern begleitet, um das Christkindlein, welches neben Maria und Josephen in einer Wiege lieget, im Stall beym Oechslein und Eselein, wenn sie vorübergehen, machen sie eine Reverenz, wenden sich wiederumb, gehen fort und darauf hört man singen, indem Joseph wieget, Joseph, lieber Joseph usw., da denn das Oechslein und Eselein aufspringen."
15.1.15 13:50


Geisterhäuser

El País berichtet heute über eine aktuelle Entwicklung in der Vega Baja (Costa Blanca, Spanien). Zig (eigentlich sind es Hunderte oder gar Tausende) Neubauhäuser stehen dort leer. Sie sind in Zeiten des Immobilienrausches mitten in die Huerta gebaut worden.

Jetzt bedienen sich Plünderer in diesen Geistersiedlungen. "Kupfer, Türen, Eisen, sie nehmen einfach alles mit", berichtet ein Umweltschützer dem Blatt. Das sehe ich positiv: So sind diesen wertvollen Ressourcen wenigstens nicht komplett verschwendet.

Vorschlag: Könnte man zwischen diesen Ruinen nicht wieder Orangen- und Zitronenbäume pflanzen? Dann könnte sich die Natur langsam ihr Terrain zurückerobern und diese Wunden, die die Bauwut verursacht hat, würden heilen.

Hier der Artikel:
http://ccaa.elpais.com/ccaa/2014/08/18/valencia/1408387508_807155.html
19.8.14 08:24


Der Ton-Künstler - Okarinabauer Jesús Palazón

Weil mich ein Freund von Jesús Palazón auf diesen Artikel angesprochen hat, mache ich ihn wieder online zugänglich.     

 

 

 

 Der Ton-Künstler

Jesus Palazón hat die Okarina zurück nach Mallorca gebracht

Von Bernhard Hampp 

Das Geheimnis der Okarina steckt in den Proportionen. Die Größe kann unterschiedlich sein, vom winzigen Pfeifchen bis zum melonengroßen Bass. Auch die Anordnung der Löcher kann variieren. Aber die Form ist immer gleich: länglich, spitz zulaufend, mit einer Auswölbung zum Hineinblasen. „Sonst ist es eine Flöte oder eine Trillerpfeife – aber keine Okarina“, sagt Jesus Palazón. Trotz gleicher Bauweise hat jede Okarina einen ganz persönlichen Klang. Sie ist ein eigenwilliges Instrument.  

Das verbindet sie mit Jesus Palazón. Er weigert sich, Auto zu fahren und lehnt Computer ab. Sein Leben sind die Musikinstrumente, mit denen er seine Wohnung an Palmas Hafen voll gestopft hat. Palazón ist ein Virtuose auf der Mundharmonika, er beherrscht Klavier und Kontrabass. Kein Instrument aber behandelt er so liebevoll wie die tönerne Okarina, deren Tonumfang nur anderthalb Oktaven umfasst. Denn dieses Instrument ist einzigartig. Schon, weil sich die gleichen Noten mit verschiedenen Griffkombinationen spielen lassen. Daher ist es möglich, schwierige, eigentlich unspielbare Passagen zu intonieren.  

Palazón demonstriert es und flötet eine kubanische Habanera, verfällt dann in Jazzklänge. Bei einem Menuett von Boccherini hört er völlig unvermittelt auf, die Finger zu bewegen. Das Menuett klingt trotzdem weiter. Den erstaunten Blick quittiert der Musikant mit einem Lachen: „Diese Spieltechnik habe ich erfunden.“ Man singe gewissermaßen in das Instrument hinein. „Wo zum Teufel holst du alle diese Noten her?“, hat ihn ein Lehrer vor Jahren gefragt. Die Okarina sei der menschlichen Stimme sehr ähnlich. „Ich muss sie zum Singen bringen“, schwärmt er.  

An dieser Aufgabe sitzt Palazón seit Jahren. In seiner Werkstatt schafft er Okarina-Persönlichkeiten. Jedes Mal probiert er Neues aus, um mehr Noten und mehr mitklingende Obertöne zu erschaffen. Den Ton macht der Ton. Er ist ein lebendiges Material. Wenn Palazón ein in C gestimmtes Instrument haben will, modelliert er es in H. Während des Bauens stimmt er es dreimal neu. Zuerst im rohen Zustand, wenn er den Ton formt und mit seinen Messern, Spateln und Stiften durchbohrt. Dann muss die Okarina trocknen, am besten langsam in einer Schublade, mindestens zehn Tage, bevor sie zum zweiten Mal gestimmt wird. Wenn der Ton schließlich gebrannt ist, müssen noch einmal Feinkorrekturen vorgenommen werden.    

„Eile ist fehl am Platz“, sagt Palazón, der mehr als 500 Okarinas Leben eingehaucht hat. Ein Experiment war die Okarina aus Zeitungspapier, die gar nicht einmal so schlecht klingt. Eines der Exemplare ist so gebaut, dass der Spieler mit ein wenig mehr Luft in die zweite Oktave überblasen kann – „die Okarina der Zukunft“, begeistert sich Palazón. Palazón verkauft selten eine Okarina, er baue die Instrumente nicht zum Geldverlieren, lächelt er, sondern „zum Geld verlieren“.  

Unsummen hat er in seine Okarinasammlung gesteckt. Aus immer neuen Schubladen zieht er seine Schätze: Eine deutsche Okarina aus Porzellan, eine japanische aus blauem Plastik, eine winzige, sündhaft teure Sopranokarina und ein etwas klobiges österreichisches Instrument. Der Meister nimmt es aus der Lade, spielt zwei, drei Töne an und legt es abfällig weg: „Auténtico desastre“ (wahre Katastrophe), murmelt er.  

Nicht viel besser klingt Palazóns erste Okarina, die er sich als Junge in seiner Heimatstadt Zaragoza gekauft hat. Die Okarina ist kein altehrwürdiges Instrument, wie man vielleicht vermuten könnte. Erst 1853 hat der Bäcker Giuseppe Donati in dem italienischen Dorf Budrio das Instrument erfunden und ihm als Jux die Form einer Gans (italienisch oca) gegeben. Mehrere italienische Instrumentenbauer, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hier lebten, brachten das Instrument auf die Insel. Es kam bei den Mallorquinern hervorragend an und wurde schnell ein wichtiger Bestandteil der Volksmusik. Okarinakapellen gab es in Palma, Bunyola und Manacor.  

Ein legendärer mallorquinischer Okarinabauer des 20. Jahrhunderts war Benet Mas. Ihm fehlte ein Finger, deshalb erfand er ein eigenes System der Lochanordnung. Nachdem 1920 das letzte Konzert mit Okarina-Beteiligung in der Kirche Santa Maria Camí stattgefunden hatte, versank das Instrument hierzulande in der Versenkung. Erst Palazón, der vor 30 Jahren auf die Insel kam, grub die Tradition wieder aus. Inzwischen ist die Okarina aus der mallorquinischen Folklore nicht mehr wegzudenken. Kunsthandwerkerinnen wie Catalina Payeras und Carme Hermoso bauen in ihren Werkstätten möglichst originalgetreue, mallorquinische Okarinas. Letztgenannte bietet ihre Instrumente des Öfteren auf den Handwerkermärkten der Insel zum Verkauf an.   Palazón unterdessen ist weiter auf der Suche nach dem perfekten Instrument. Wenn ein Exemplar nicht so gelingt, wie er es haben möchte, wirft er aus dem Fenster. Er sagt: „Palmas Hafenbecken muss mittlerweile voller Okarinas sein.“

 

Erschienen in Mallorca Zeitung Nr. 202, 12. Woche 2004

31.5.14 16:34


Über Max Reinhardt

Aus dem Programmheft zu "Shakespeare in Hollywood", Dramatisches Ensemble 2012:




Ein Regisseur als Star? Undenkbar. So war es vor Max Reinhardt. Was ein Regisseur heute ist: ein Macher, der die Fäden in der Hand hat, die Schauspieler anleitet, dem Stück seinen Stempel aufdrückt - das ist Reinhardts Vermächtnis.

Der Mann, der in Wien als Sohn des jüdischen Kaufmanns Wilhelm Goldmann in einfachsten Verhältnissen aufwuchs, über eine Schauspielerkarriere zum Leiter des Deutschen Theaters Berlin und gefeiertesten Regisseur im deutschsprachigen Raum avancierte, der 13 Theater baute oder umbaute, die Salzburger Festspiele gründete, Filme drehte, Monumentalspektakel und Kammerspiele inszenierte, war kein Theoretiker. Er hinterließ kein Lehrbuch, keine Schauspieltheorie. Er schrieb keine Stücke. Er war kein Vertreter einer Strömung oder einer politischen Tendenz, der das Theater als Vehikel für Botschaften nutzte. Reinhardt war ein Spieler, ein Enthusiast, dessen Begeisterung für das Theater in allen Lebenslagen überschäumte. „Ich bin auf der vierten Galerie geboren“, sagte er über sich.

Reinhardt faszinierten alle Facetten des Theaters. Detailversessen stürzte er sich auf Bühnenbau, Musik, Malerei, Ausstattung, Kostüme, Lichttechnik, visuelle Effekte. Er liebte Farbe und Bewegung. Nicht allen gefiel das: Als „Reklamowitz-Klimbimski“ verhöhnte ihn der Kritiker Alfred Kerr. Reinhardt war alles willkommen, was Begeisterung und Emotionen beim Zuschauer weckte. Die ganze Welt sollte ein Spiel sein. Reinhardt setzte Elemente aus Revue und Operette ein, schuf großes Illusionstheater, inszenierte in einem mächtigen Zirkuszelt griechische Tragödien und ließ 1920 erstmals den Jedermann auf dem Salzburger Domplatz auftreten. Reinhardt liebte die Drehbühne, die ganz neue, spektakuläre Bühnenbilder erlaubte. „Um zehn Uhr dreht sich bei Reinhardt der Wald“, wurde in Berlin zum geflügelten Wort.

Gleichzeitig aber auch den Begriff des Kammerspiels für kurze Stücke mit kleinen Ensembles, deren Handlung sich vor allem in den Beziehungen der Personen zueinander und in ihrer Psyche abspielt. „Die Schauspieler und die Zuschauer zusammenzubringen – so dicht aneinander gedrängt wie nur möglich“, wollte Reinhardt.

Stummes Spiel, Pantomime, Tanz - Reinhardt nutzte alle Darstellungsformen auf dem Weg zum perfekten Spiel, das für ihn nur die perfekten Schauspieler liefern konnten. Reinhardts intensive Arbeit mit seinen Schauspielerensembles ist legendär. Er schrieb: „Man liest ein Stück. (...) Man sieht jede Gebärde, jeden Schritt, jedes Möbel, das Licht, man hört jeden Tonfall, jede Steigerung, die Musikalität der Redewendungen, die Pausen, die verschiedenen Tempi. Man fühlt jede innere Regung, weiß, wie sie zu verbergen und wann sie zu enthüllen ist, man hört jedes Schluchzen, jeden Atemzug.“ Reinhardt entdeckte Heerscharen von Schauspielern und machte sie berühmt. Er gründete Schauspielschulen wie das heute noch bestehende Wiener Max-Reinhardt-Seminar.

Reinhardt holte die Klassiker aus dem Museum, brachte Shakespeare und Büchner, aber auch Wedekind und Hofmannsthal auf die Bühne, sah klassische Tragödien und Komödien mit jungen Augen und machte ganz nebenbei das Medium Programmheft populär. Der Theatrarch unter den Regisseuren war auch ein erfolgreicher Geschäftsmann, der mit seinem Bruder Edmund einen Theater-Konzern aufbaute, andere Häuser übernahm, Europa-Tourneen organisierte und Filme drehte.

Seinem Erfolg setzten jedoch die Nazis ein jähes Ende, die ihn 1937 zur Emigration zwangen. An die alten Erfolge konnte er in seinen letzten Lebensjahren nicht mehr anknüpfen. Den „Sommernachtstraum“ verfilmte Reinhardt tatsächlich in Hollywood - allerdings schon vor seiner Übersiedlung, von 1934 bis 1935. Die mit 1,5 Millionen Dollar bis dahin teuerste Hollywood-Produktion erhielt einen Oscar, wurde aber nicht zum Publikumsrenner.

Reinhardt selbst beschrieb seine lebenslange Leidenschaft so: „Die Leidenschaft, Theater zu schauen, Theater zu spielen, ist ein Elementartrieb des Menschen. Und dieser Trieb wird Schauspieler und Zuschauer immer wieder zum Spiel zusammenführen und jenes höchste, alleinseligmachende Theater schaffen. Denn in jedem Menschen lebt, mehr oder weniger bewusst, die Sehnsucht nach Verwandlung. Wir alle tragen die Möglichkeiten zu allen Leidenschaften, zu allen Schicksalen, zu allen Lebensformen in uns."

(Bernhard Hampp)
22.12.12 21:07


27.7.12 08:51


Zeit

Das Leben ist lang, aber die Zeit ist kurz, sie hat nichts als Augenblicke.

Jean Paul: Die wunderbare Gesellschaft in der Neujahrsnacht
9.1.12 18:07


Was spricht dagegen...

...in der Vergangenheit zu leben, wenn die Gegenwart beschissen ist? Das Leben ist kurz.
4.12.11 14:28


Hoffmanns Kobolde verstecken sich im Nördlinger Klösterle


NÖRDLINGEN / ij Das Dramatische Ensemble Nördlingen bringt das fantastische Märchen „Der goldne Topf“ nach E.T.A. Hoffmann vom 11. bis 13. November auf die Klösterle-Bühne in Nördlingen. Aufführungstermine sind am Freitag und Samstag jeweils um 20 Uhr, am Sonntag um 14 und 19 Uhr. Bernhard Hampp, Gerhard Munk und Stefan Rauwolf inszenieren die eigens bearbeitete musikalische Bühnenfassung des romantischen Klassikers. Marcus Prügel hat die Musik komponiert. Das opulent inszenierte Fantasietheater, das sich am Stil des Filmemachers Tim Burton orientiert, erzählt von sprechenden Schlangen, feuriger Liebe und Hexenzauber und wartet mit vielen Überraschungen und Knalleffekten auf. Unter den skurrilen Gestalten, die die hoffmanneske Welt bevölkern, sind auch drei Kobolde, dargestellt von Ludwig Müller, Cornelia Meyer und Oliver Böckh (Unser Bild von links). Karten sind bei der Tourist-Information Nördlingen, Telefon 09081/84116) oder im Internet unter dramatisches-ensemble.de erhältlich.

Erschienen am 11. Oktober 2011 in der Ipf- und Jagst-Zeitung/Aalener Nachrichten
12.10.11 09:17


Und...

... leider muss ich gestehen, dass ich immer noch mehr deutsche als andere Bücher lese.

Papst Benedikt XVI. auf seinem Flug nach Berlin
24.9.11 20:09


Dramatisches Ensemble - Der goldne Topf

Für das Stück "Der goldene Topf" hat jetzt der Vorverkauf begonnen. Das Dramatische Ensemble Nördlingen bringt das fantastische Märchen nach E.T.A. Hoffmann (1776 bis 1822) vom 11. bis 13. November auf die Klösterle-Bühne. Aufführungstermine sind am Freitag und Samstag jeweils um 20 Uhr, am Sonntag um 14 und 19 Uhr.

Bernhard Hampp, Gerhard Munk und Stefan Rauwolf inszenieren die eigens bearbeitete musikalische Bühnenfassung des romantischen Klassikers. Marcus Prügel hat die Musik komponiert. Das opulent inszenierte Fantasietheater erzählt von sprechenden Schlangen, feuriger Liebe und Hexenzauber und wartet mit vielen Überraschungen und Knalleffekten auf. Das DE möchte damit an die erfolgreiche Inszenierung von "Sugar - Manche mögen's heiß" im vergangenen Jahr anknüpfen.

Karten sind bei der Tourist-Information (Marktplatz 2, Nördlingen; 09081/
84116) oder im Internet unter dramatisches-ensemble.de erhältlich.

Das DE weist darauf hin, dass in diesem Jahr wegen veränderter Brandschutzauflagen im Stadtsaal Klösterle ein verringertes Kartenkontingent zur Verfügung steht, einzelne Vorstellungen also rasch ausverkauft sein könnten.
15.9.11 14:36


29.7.11 16:25


Lyrik einer nackten Seele

Gedichte der Tänzerin Claire Bauroff

Von Bernhard Hampp

Eine Große der Dichtkunst war sie nicht, die 1984 gestorbene Tänzerin Claire Bauroff. Dafür ist ihr nun erschienener Gedichtband „Wandlung aber ist das Leben“ ein faszinierendes Stück Kunst- und Zeitgeschichte. Er ist die erste Veröffentlichung zu Bauroff, die in den Zwanzigerjahren in Berlin, Wien und München als Pantomimin und Aktmodell triumphierte. Bauroffs späte Gedichte, wohl eher als eine Art privates Tagebuch entstanden, enttäuschen, wo „Bergbäche rauschen“ und das Meer in kleinen Wellen „plaudert“ – sie fesseln aber, wo der menschliche Körper im Mittelpunkt steht, in Anspannung beim Tanz, in seinem Verfall in Krankheit und Alter.
Spannend zu lesen ist das Nachwort, das Bauroffs Rolle in der Bohème der Weimarer Republik in Dokumenten aufleben lässt. Etwa Hermann Brochs Gedicht „Die Tänzerin“. Der Wiener Philosoph und Schriftsteller erlebte eine kurze, intensive Affäre mit Bauroff. In die Kunstgeschichte ging Bauroff, die aus Weißenhorn bei Ulm stammte, als Modell für Fotografinnen wie Lotte Jacobi oder Trude Fleischmann ein. Einige Fleischmann- Fotografien sind in dem Büchlein zu sehen. Die meisten zeigen Bauroff so, wie sie das Publikum in der Berliner Scala und anderen Tanztheatern bewunderte: splitternackt. Das ähnelt jedoch weder der verklemmten Pornografie jener Zeit, noch der der unfreiwilligen Komik der frühen Nudistenbewegung, schon gar nicht dem plumpen Körperkult der Nazis. Bauroff schuf in ihren Pantomimen, Performances, Stummfilmauftritten und Körperskulpturen eine selbstbewusste, heute noch bezaubernde Nacktheit, die ein Kritiker 1925 die „Lyrik des Körpers“ nannte. Er schrieb: „Ihr ganzer Körper sieht dich an: nackte Seele.“

Wandlung aber ist das Leben: Gedichte von Claire Bauroff (1895- 1984). Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Ralf Georg Czapla. Bonn: Bernstein Verlag. 96 Seiten, 12,80 Euro

Erschienen in Schwäbische Zeitung, 20. Mai 2011
26.6.11 08:23


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