Einkommende Zeitungen
 



Einkommende Zeitungen
  Startseite
  Archiv
  Nördlingen
  Franz Seifert: Aus meinem Leben
  Gästebuch
  Kontakt

http://myblog.de/ankou

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Das soll mal einer verstehen

Deutschland beteiligt sich jetzt nicht am Krieg in Libyen. Hätten Merkel und Westerwelle Truppen in einen solchen Konflikt geschickt, hätte es in den vergangenen Jahren (seit dem Golfkrieg 1990, wir erinnern uns an die Mahnwachen etc.) immer geheißen: Wie kann man nur? Noch dazu in einem Ölstaat?

Was ist jetzt grundsätzlich anders? Wieder ist die Rechtfertigung, ein Volk vor seinem wild gewordenen Diktator zu schützen und einen blutigen Bürgerkrieg zu beenden (siehe Irak, Jugoslawien etc.)

Nun lautet der Tenor der Zeitungskommentare aber auf einmal: Wie kann man nur ein solcher Drückeberger sein und die Verbündeten im Stich lassen? Wieso halten wir Deutsche uns raus und schicken keine Soldaten?

Was treibt die Leitartikler zu dieser völlig neuen Einschätzung der Dinge? Was ist in Libyen grundsätzlich anders? Ich weiß es wirklich nicht - man kann für oder gegen diesen Krieg sein, finde ich. Es ist eben nicht so, dass es nur eine vernünftigerweise einzunehmende Position gibt.

Dass jetzt im Stil von "Jeder klar denkende Mensch muss für diesen Militäreinsatz sein, wir Deutsche sollten uns schämen..." kommentiert wird, kann ich nicht ganz verstehen.
20.3.11 09:41
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung